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Wer den Blumenkübel verstand

Es gibt sie, diese Unternehmen, die ganz pfiffig in diesem Internetz unterwegs sind. Und dazu müssen sie nicht einmal Blumentöpfe verkaufen.

Heute morgen twitterte nutzer Clusto [Twitter] eine bahnbrechende Sommerloch Reportage der Münsterschen Zeitung [Artikel].

clusto

Ein „Großer Blumenkübel [wurde] zerstört“, schrieb Katharina Hövels, die laut der Zeitung „gerade ihre ersten journalistischen Schritte“ geht und deshalb aus der Berichterstattung über den Blumenkübelbericht rausgehalten wird. In dem Artikel zeigt sie auch ein großes Bild des zerstörten Kübels. Ein Twitter-Witze-Sturm brach los und das Sommerlochthema #Blumenkübel schaffte es zum Treding Topic Nr. 5 auf Twitter weltweit.

blumenkubel

Neben vielen Usern bewiesen auch einige Unternehmen Humor und nutzten den Hype für Aufmerksamkeit in eigener Sache. Schön zu sehen, dass es manche Firmen gibt, die fähige Twitterer beschäftigen. Der Umsatz dürfte dadurch zwar nicht in die Höhe schnellen, aber ein paar Klicks mehr haben sie sicher generiert.

Der internationaler Handelskonzern Otto [Twitter] wirbt für sein Blumenkübelsortiment,

otto

die Sparkasse [Twitter] für ihre Hausratversicherung,

sparkasse

das ZDF [Twitter -mit sehr sehenswertem Design] schickt „Privatdetektiv Josef Matula nach Münster“ und sendet angeblich ein ZDFspezial.

zdf1

zdf2

Auch Medienanwalt Tim Hoesmann [Twitter] bietet scherzhaft seine Dienste an.

hoesmann

Das Literatur-Café [Youtube] präsentiert eine „dramatisierte Lesefassung“ des Artikels auf Youtube:

Zum Twitterflashmob berichten Kress, horizont, die Rhein-Zeitung und viele andere Blogs und Zeitungen. Mittlerweile gibt es sogar eine Facebook-Gruppe.

Der Hype scheint allerdings langsam wieder etwas abzunehmen, wie Google uns freundlich erklärt:

google

Nachtrag: Ente gut, alles gut. Ein neuer Blumenkübel ist gefunden, wie die MZ in einem humorvollen [Artikel] schrieb:

Mittlerweile hat ein Blumenkübel-Fabrikant dem Antoniusstift angeboten, zwei neue Blumenkübel zur Verfügung zu stellen. Eine Mitarbeiterin war jetzt noch einmal vor Ort – wir berichten gleich weiter.

Na da bin ich sicher!

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  1. Pingback: Ein Blumenkübel stopft das Sommerloch - Blokster

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